Profis mit Spaß am Sport

Ich steh ja total drauf wenn Leute in einem professionellen Umfeld noch in der Lage sind, Humor zu zeigen. Was diese beiden Herren hier aber am und um den Tischtennistisch abspulen hat mich fast schon meinen Kakao zum Morgen verschütten lassen. Von Reanimation über Hürdenlauf und Umräumen der Wettkampfstätte ist alles dabei. Ganz großes Kino.

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Seifenblasen-Wiki

Oh mein Gott oh mein Gott oh mein Gott!

Es gibt diese Tage wo einem das Internet ein Schmetterling-Feuerwerk im Bauch verschafft. Das erlebt man beispielsweise wenn man den Software-Schwarzmarkt entdeckt, Online Porn und TV-Serien als Download. Als ewiger Fan von bunten Dingen die leicht kaputt gehen hatte ich sowas gerade mal wieder als ich das Seifenblasen-Wiki entdeckt habe.

Nicht nur kriegt man dort eine Anleitung wie man diese tollen Konstruktionen für riesige Bubbles zusammen bastelt, es gibt sogar Rezepte für die passende Bläschen-Suppe mit allerlei kreativer Inhaltsstoffe für bessere Performance.

Der Sommer kann nicht schnell genug kommen!

Bild geklaut vom Wiki-Gründer Espiegel

Einsame Sonntage

Ich hasse solche Tage…

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Es war schon relativ früh diese Woche klar dass der Tag wohl nicht mit jemandem verbracht werden würde den man wochenends tüpischerweise gern um sich hat. Die wenigen Leute in deren Nähe man sich aktuell wohl fühlt sind entweder beruflich eingespannt, treffen potentielle Partner für Geschlechtsverkehr, haben Familienangelegenheiten zu regeln oder sind einfach nicht in der Stimmung. Ich versuche mir einzureden dass nichts davon Ausreden sind. Das wäre eine Erkenntnis die man zu so einer Zeit gar nicht braucht.

Solche Tage fangen natürlich auch immer schon falsch an: Ich wache früh und unausgeschlafen auf und kann nicht mehr einschlafen denn irgendwo in der Wohnung hatte ich vergessen am Vorabend ein Fenster zu zu machen. Das Resultat sind -12°C draußen und gefühlt -40°C in der Wohnung… es folgt also der Umzug auf’s Wohnzimmersofa – natürlich mitsamt Bettzeug. Die einzige Gesellschaft, der warme Kakao in der Lieblingstasse, ist in 2 Minuten entweder ausgetrunken oder kalt. Ein erneutes Aufstehen für Mehr kommt nicht in Frage. Zu unmöglich scheint es, nochmal auf dem kalten Küchenboden zu stehen bis die Mikrowelle ihre Arbeit verrichtet hat.

Da sitzt man dann, starrt dem Wetterbericht ungläubig auf sein hässliches Grinsen und es ist schnell klar “raus geh ich in die Kälte ganz bestimmt nicht”. Schon nach 5-10 Minuten gelangweiltem Surfen wird einem dann aber auch bewusst: “Allein auszuhalten ist es aber auch nicht”.

Stunden ziehen sich wie Tage als ich versuche irgend etwas zu finden dass mich begeistert. Filme gucken, Lesen, Gaming, Chatten, Surfen… Nichts funktioniert. Eigentlich würde ich mich auf mein Bike schwingen wollen um Berlin weiter zu erkunden aber das Fahrrad ist im Keller vermutlich fest gefroren. Die Alltäglichkeiten wie Kochen und Wäsche waschen erscheinen wie kleine Luftblasen im Meer der Langeweile in dem ich ertrinke.  Mit den stupidesten Dingen versucht man sich zu beschäftigen.

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Am Ende scheint dann das ganze Wochenende verschwendet. Man grübelt über die verlorene Lebenszeit nach, statt sich zu freuen wie unbeschwert das Leben doch eigentlich ist.

Kein guter Start in die neue Woche…

Head in Hands

Sozialstaatsarmut

Folgendes Szenario: Du bist derzeit arbeitslos und beziehst entsprechend dessen Arbeitslosengeld 1. Ziemlich elende Situation aber das kann einem heute ja schneller passieren als man denken möchte. Da man aber keinen Job braucht um ein wertvoller Mensch zu sein, engagierst du dich parallel dazu im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im örtlichen Anlaufpunkt der Behindertenselbsthilfe. (FUCK, ich liebe dieses Wort. Da wird mir so angenehm warm in der Magengegend wenn Leute sich zur gegenseitigen Hilfe organisieren)

So weit, so gut. Nun gibt es aber ein kleines Problem: Die Arbeitsagentur (übrigens kein Verein wo Leute sich zur gegenseitigen Hilfe organisieren , scheint es) sieht es nicht wirklich gern, wenn jemand “statt der Jobsuche” etwas Anderes tut. Entsprechend meldet sich irgendwann der wohltätige Verein den du unterstützt und muss dir leider mitteilen, dass man dich nicht länger in Anspruch nehmen kann weil dir die Agentur sonst mit Leistungskürzungen nachstellen könnte. Muss ein tolles Gefühl sein um so eine “Kündigung” zu bitten.

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Klingt ziemlich dämlich und unmenschlich, ist für mich aber auf eine extrem abstrakt-bürokratische Art und Weise noch “nachvollziehbar”: Wer keine Beschäftigung hat, soll gefälligst die gewonnenen 8 Stunden des Tages in die Arbeitssuche investieren und nicht in Tätigkeiten die dem Staat keinen ersichtlichen finanziellen Umsatz erzeugen. Dass das soziale Engagement dabei nicht parallel dazu stattfinden kann unterstellen wir halt einfach. Schließlich leben wir in einem modern(d)en Überwachungsstaat in dem der Generalverdacht schon Teile der Beweispflicht aufhebt. In diesem Fall sollten übrigens 35h/Woche geleistet werden.

Der Hammer kommt jedoch noch hinterher! Nicht nur wurde die arme Frau TippEx von ihrer freiwilligen Arbeit bei einer Hilfsorganisation für Behinderte ausgeschlossen. Weil sie die Dreistigkeit besitzt und einen “Job” “kündigt”, droht man ihr nun auch noch mit 3 monatiger Einstellung der Leistungen.

Ich stütze mich jetzt mal auf die Annahme dass es sich hier tatsächlich um eine unentgeltliche ehrenamtliche Stelle handelt und weine um eine Gesellschaft in der sich Menschen gegenseitig kaputt machen nur weil sie denken dass sie ja “nur ihren Job tun”.

Willkommen im Land mit zu wenig Ehrenamtlichen.

Quelle: Twitter aber gefunden via Kraftfuttermischwerk 
Titelbild gestohlen bei Alex Proimos

Captain Turbolader?

Die Theorie dass das Auspacken einer Ware mittlerweile genauso wichtig wäre wie die eigentliche Produktqualität bringen Firmen wie Apple ja mittlerweile immer wieder gern zur Anwendung. Dass ich jedoch mal ein Ladegerät mit einem eigenen Comic auf dem Karton bekommen würde…

wow, energy, much loading, such power, very hero
wow, energy, much loading, such power, very hero

Hat mir auf ne sehr infantile Art und Weise jedoch den Morgen verschönert! Ich habe großartige Ideen für Kondom- und Tampon-Schachteln!

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Freitagsurlaub

Fast jeden Freitag Mittag schweife ich in Gedanken an Orte ab, welche ich gerne mal besuchen würde. Hier ist einer von diesen.

Aogashima – Japan

© mharada

Auf deutsch übersetzt “die blaue Insel” liegt dieser ehemalige Stratovulkan ca 350km südlich von Tokio im Wasser und ist damit beschäftigt extrem großartig zu sein. Trotzdessen hier nur 6km² Land geboten werden und man nicht davon ausgehen muss dass der Vulkan an sich wirklich tot ist, leben noch fast 200 Einwohner auf diesem optischen Prototyp von einer Trauminsel… mal abgesehen vom fehlenden Strand.

Da das Internet leider keine Bilder mit den nötigen Rechten hergibt, möchte ich anderen Träum-Urlaubern einfach den Flickr Stream von user Izuyan empfehlen. Vollbild, Bier in die Hand und einfach entspannt durchklicken. So fühlt sich Freitag an.

Zweifelhafte Ziele

Der körperliche Verfall über die letzten Jahre war eine Tragödie. Auch bei fast 2 Metern Größe ist mein aktuelles Gewicht nicht tragbar(hihihi!). Diät-Versuche scheiterten des öfteren. Diesmal habe ich einen Anreiz.
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25 Kilo abspecken in 20 Wochen. Die Wette ist abgeschlossen. Dem Gewinner winken neue Super Mario Socken. Ich habe beschissene Ideen… komm aber einfach nicht gut mit Herausforderungen klar.

Endtermin: 10.06.2014

© Glenn Jones

Oh Shi(r)t!

Ich habe ja nun schon seit einigen Jahren die Tendenz mir T-Shirts zu kaufen, welche ich in meinem Alter vermutlich nicht mehr tragen sollte. Mit 28 Jahren sind Turtles im Mario-Kostüm, blutrünstige Comic-Hasen oder klassische Mario-Sterne wohl nicht mehr so angesagt im Berufsleben. Entsprechend habe ich dieser Angewohnheit seit einiger Zeit größtenteils entsagt. Da ist es gar nicht so hilfreich wenn man über Seiten wie die von Glenn Jones stolpert.

Da reiht sich eine großartige Illustration neben die Andere und viel zu viele davon gehören meiner Meinung nach auf einen Hoddie, Handtaschen, Rucksäcke, den nächsten Streckgips und auf jeden Fall auf ein T-Shirt in meinem Schrank… wo ich es dann verstecke… damit mich mein Umfeld auch weiterhin ernst nehmen kann…

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© Glenn Jones
Humorvolle-Illustrationen-von-Glenn-Jones-10
© Glenn Jones
Humorvolle-Illustrationen-von-Glenn-Jones-12
© Glenn Jones

Ich brauchte doch sowieso noch ein paar Postkarten für die Wand…. *klick klick*

 

NSA vs. ADAC

graphitti_Skandale[1]

Interessanterweise sind es vermutlich solche Bilder die später mal als “zeitgenössische Kunst der frühen Überwachungsstaat-Zeit” angesehen werden könnten. Irgendwie scheint Zynismus heute einer der wenigen Aspekte in der Politik/Wirtschaft zu sein die einen noch zum Lachen bringen können.

Werden dann große Werke wie Orwells 1984( die meiner Meinung nach derzeit in Schulen gelesen werden sollten) mal wieder mit großem Budget auf die Netzhaut projiziert, geht man doch sehr abstruse Wege und macht eine Liebesgeschichte daraus. Ich sehe mich nicht in der Lage zu beurteilen ob das vielleicht sogar der richtige Weg ist diese Thematik an die Jugend heranzutragen aber was ich mir aktuell im Kino wünschen würde, wäre wohl eher eine Neuauflage von einem Streifen mit etwas mehr Inspirationskraft ala V wie Vendetta. Obwohl, die Maske wird aktuell zwar viel mit Aktivisten aber wenig mit Erfolg verbunden.

Ich persönlich tue natürlich auch kaum was um die Welt zu verbessern.  Warum denn auch? Mir geht’s ja noch gut…

Grafik gefunden via graphitti-blog.

{Substantiv}-{f}